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Severin und Andreas Göldi bei der Übergabe des Goldvrenelis.

Bürgerversammlung 2017

 

Am vergangenen Freitag fand die Bürgerversammlung der Rhode Lienz statt. Der Einladung in die schön geschmückte Turnhalle folgten 46% der Stimmberechtigten Ortsbürger. Der Rhodepräsident Andreas Göldi begrüsste alle Anwesenden sowie speziell seinen Sohn Severin. Als Anerkennung für die erste HV-Teilnahme wurde dem Jungbürger ein Goldvreneli überreicht.

 

Der neue Rhodepräsident Andreas Göldi führte speditiv durch die Versammlung. Im detaillierten Jahresbericht verdankte er die gute Zusammenarbeit im Verwaltungsrat und der Kassierin. Er lobte die vorzügliche Arbeit der Forst Rüthi-Lienz AG und schätzte, dass ihm Erwin Egeter als ehemaliger Präsident mit Rat und Tat zur Seite stand.

 

Viel Freude bereitete dem Vorstehenden die rege Teilnahme der Bevölkerung an den diversen Anlässen. Im vergangenen Jahr konnten 6 Lehrabgänger mit einem Lienzerbuch und einem finanziellen Zustupf beschenkt werden. Ein Höhepunkt war die Durchführung des ersten Waldtages. 45 Christbäume nahmen die Ortsansässigen dankend entgegen und spendeten einen grosszügigen Betrag an die Spendenaktion Sternschnuppe Zürich.

 

Der Bericht von Karin Egeter zeigte einen Einblick in das Geschehen rund um die Verwaltung der Mehrfamilienhäuser an der Zollstrasse. Die Jahresrechnung 2016 sowie das Budget 2017 wurden einstimmig gutgeheißen.

 

Der Antrag ob zukünftig die Versammlung beschließen könne, ob ein Grasrecht der Alp Oberkamor im Besitz der Rhode Lienz verkauft werden könne, regte zur Diskussion an. Eine knappe Mehrheit entschied sich dagegen.

 

Präsident Göldi machte die Anwesenden auf das sehr interessante Interview mit Moritz Ruppaner welches in der Jahresrechnung enthalten ist aufmerksam. Termine wie jener des Waldräumtages am 1. Juli 2017 und 50 Jahre Überschwemmung des Dorfes Lienz vom Montag 3.Juli 2017 wurden bekanntgegeben.

 

Im Anschluss an die Versammlung kamen die Bürger in den Genuss eines sehr feinen Abendessen aus der Hirschen Küche. Markus Mähr, Leiter des Hochwasserschutzprojekt Rhesi und Daniel Dietsche, Schweizer Rheinbauleiter referierten über den aktuellen Stand des Projekts sowie über die Dammsanierungen entlang der Internationalen Strecke des Rheins.

 

Text und Foto: Karin Heeb